
Sieb- und Filterelemente Typ HFC, HF und HFE
zum Einschrauben in Gewindebohrungen
als Gehäuseausführungen
D 7235
Mai 2015-01© 1979 by HAWE Hydraulik
HAWE HYDRAULIK SE
STREITFELDSTR. 25 • 81673 MÜNCHEN
4
Volumenstrom Q
max
= 150 l/min
Durchflußrichtung = beliebig
1. Allgemeines
2. Lieferbare Ausführungen, Hauptdaten
2.1 Sieb- und Filterelemente zum Einschrauben
Gehäuseausführung siehe Position 2.2 !
Die Sieb- und Filterelemente dienen zum Schutz von Hydrogeräten, vorzugsweise von Wegesitzventilen, vor gröberen, gelegentlich
auftretenden - sogenannten vagabundierenden - Verunreinigungen. Das können Zunderpartikel aus warmgebogenen Rohren sein,
die sich trotz sorgfältiger Reinigung vor der Leitungsmontage erst durch die Lastwechsel während des Betriebes lösen, Gummi-
oder Faserteilchen aus neuen Schläuchen oder Gewindemanschetten, Metallspäne, eingeschleppte Verunreinigungen bei Neu- oder
Ergänzungsbefüllung mit Hydrauliköl usw. Solche Schmutzpartikel können zu plötzlich auftretenden Störungen führen, wenn sie z.B.
in Wegesitzventile eingeschwemmt werden und das leckölfreie Schließen eines Durchganges verhindern. Die Sieb- u. Filterelemente
werden in der Regel unmittelbar in oder an den Druckölanschluss (Eingang, Ausgang) des zu schützenden Hydrogerätes montiert.
Sie sind in zwei Ausführungsformen lieferbar:
- als Siebelement mit 0,63 Loch-# oder
- als Filterelemente mit einem Feinsieb 100 µm
Die Filterelemente werden vorzugsweise in Drucköl-Kleinkreisen ohne nennenswerte Durchflußströme eingesetzt, in denen die Öl-
säule auf der Verbraucherseite mehr oder weniger nur hin- und hergeschoben wird, z.B. Vorsteuerkreise, Spann- und Klemmkreise
usw. Ist anlagebedingt mit vagabundierenden Schmutzteilchen zu rechnen, dann kann eine gelegentliche Kontrolle der Sieb- und
Filterelemente zweckmäßig sein. Wie die Praxis zeigt, reichen die Sieb- und Filterelemente zum Schutz vor Fehlfunktionen im
allgemeinen aus, sie sind jedoch kein Ersatz für die handelsüblichen Druck- und Rücklauffilter zur laufenden Aussonderung von
Verunreinigungen.
Siebe bzw. Filterscheiben kommen z.B. serienmäßig zum Einbau in die Gewindeanschlüsse der Anschlussplatten für Wegesitz-
ventile Baugröße 0 und 1 nach D 7300 und D 7302 und BWN(H) 1 nach D 7470 B/1 bzw. BVZP 1 nach D 7785 B. Bei Nachrüstung
(Ersatz) Position 2, Fußnote
4
) beachten.
Ausführung
Loch # 0,63
-1,25 Teilung
l = Mindesttiefe des
ausgeschnittenen
Gewindes
Siebscheibe
Filterelement
Kennzeichen
1/8
1/4
12
14
3/8
16
HFC 18
1/2
20
22
3/4
27
1/4 F
4
)
14 F
3/8 F
Gewinde ISO 228/1
bzw.
ISO-Feingewinde DIN 13 T6
Volumen-
strom
Q
max
(l/min)
Montagehinweis
G l t
1
G 1/8 12
G 1/4 12
M 12x1,5 12
M 14x1,5 12
G 3/8 12
M 16x1,5 12
M 18x1,5 13
2
)
G 1/2 15
2
)
M 20x1,5 15
2
)
M 22x1,5 15
2
)
G 3/4 17
2
)
M 27x2 17
2
)
G 1/4 12
M 14x1,5 12
G 3/8 12
Gewinde-
tiefe etwa
wie t
1
, t
2
in
ISO 228/1
bzw.
DIN 3852
12 + 3
3
)
12 + 3
3
)
12 + 3
3
)
15
15
25
20
30
50
100
Siebscheibe in Gewinde-
bohrung und mit Reißnadel
oder ähnlichem geeigneten
Werkzeug bis Gewindeaus-
lauf eindrehen
1
) geringst mögliche Gewindelänge
2
) Gewinde gegenüber ISO 228/1 bzw. DIN 13T6 um 1 mm tiefer
3
) das Maß für den Gewindeauslauf ist, um eine ordnungsgemäße Montage gewährleisten zu können, unbedingt einzuhalten.
Es darf kleiner, aber nicht größer sein
4
) flacherer Filtertopf ; erforderlich für Einbau des HFC 1/4F in die Verbraucheranschlüsse A und B bei Wegeventilverbänden
VB 01A.., F.., C.. nach D 7302, BWN(H) 1.. nach D 7470 B/1 bzw. BVZP 1 nach D 7785 B. Bei Bestellung ist dieser Einbaufall zu
beachten. Im Klartext ist die Ergänzung “mit Filtertopf 6406 017” an die Kennbezeichnung anzufügen.
Montageablauf
a) inneren Stützkörper (Filtertopf) ; einlegen,
bis Bohrungsgrund schieben
b) 100 µm - Filterscheibe < vorsichtig nachschieben
c) äußeren Stützkörper (Siebscheibe) = mit geeignetem Werkzeug eindrehen
HFC
; < =
8